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Studien zu den Handschriften des Geschichtswerks des Johannes Skylitzes

Johannes Skylitzes (2. H. 11. Jh.) gehört zu den bedeutendsten byzantinischen Geschichtsschreibern und überliefert zum 10. und 11. Jh. zahlreiche Informationen, die aus keiner anderen Quelle bekannt sind. Eine vom Bearbeiter in Sofia neu aufgefundene, mit reichen Randscholien versehene frühe Handschrift steht im Mittelpunkt der Untersuchung. In diesem Zusammenhang wurden auch alle übrigen relevanten Handschriften einer paläographischen und kodikologischen Prüfung unterzogen, die zu erheblichen Umdatierungen führte. Ein historischer Teil (in Zusammenarbeit mit V. Gjuzelev, Bulgarische Akademie der Wissenschaften, Sofia) untersucht erstmals das Werk als zentrale Quelle für die Geschichte im mittelalterlichen Bulgarien.