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Dr. Bernhard Hollick

Besucheradresse:

Philosophikum, 5. OG, Zimmer 5.114

Telefon +49 221 470-4800

E-Mail: bhollick[at]uni-koeln.de

 

Werdegang:

Studium der mittellateinischen Philologie, Philosophie und Germanistik in München, Freiburg i.Br., Heidelberg und Florenz. MA 2007 in Heidelberg, Promotion 2011 in Erlangen bei Prof. Dr. Michele C. Ferrari mit einer Arbeit über die Logica vetus-Glossen in der Echternacher Handschrift Luxemburg, BN, MS 9. Danach wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Braunschweig (Seminar für Philosophie) und an der Universität zu Köln (a.r.t.e.s., IfA). Jeweils einjährige Aufenthalte als Gastwissenschaftler am Pontifical Institute of Mediaeval Studies in Toronto und am Centre for Medieval Studies an der University of Exeter.

 
Forschungsinteressen:

Im Mittelpunkt meiner Forschung steht die Rezeption antiker Autoren (vor allem Ovid und Aristoteles) sowie die mythographische Literatur im Mittelalter. Dabei beschäftigt mich besonders die Interaktion von scholastischen Diskursen und poetischen bzw. narrativen Darstellungsformen. Daher interessiere ich mich für vor allem für Genres wie Kommentar, Lehrgedicht und Predigt.

 Aktuelle Projekte:

  • Mythographie in England 1330-1450: Klassizismus, Identität und Diskurs im Spätmittelalter (Habilitationsprojekt)
  • Gemeinsam mit Prof. Dr. Michele C. Ferrari: Theorien der Seele im Frühmittelalter

 Ausgewählte Publikationen:

Anonymi Epternacensis Glossae in logicam. Studie mit kritischer Edition der Texte (Rarissima Mediaevalia 5), Münster 2015.

Hermann der Lahme, Opusculum Herimanni (De octo vitiis principalibus). Eine Vers- und Lebensschule, eingeleitet, herausgegeben und übersetzt von Bernhard Hollick, Heidelberg 2008, 22016.

»The Clerks and the Classics: Antiquity and Scholastic Discourse in England, 1330-1450«, in: James Clark (Hg.), The Learned Clerk, im Druck.

»Corpus - Spiritus - Deus: Anthropologie, Hamartiologie und Poetik im Opusculum Herimanni«, in: Felix Heinzer, Thomas Zotz (Hgg.), Hermannus Contractus. Reichenauer Mönch und Universalgelehrter des 11. Jahrhunderts (Veröffentlichungen der Kommision für geschichtliche Landeskunde in  Baden-Württemberg B 208), Stuttgart 2016, S. 189-214.

»The Poet as a Saint. The Caxton Master’s Portrait of Ovid and its Intellectual Background«, in: Actual Problems of Theory and History of Art, Vol. 5, Sankt Petersburg 2016, S. 431-438.